ÜBER MICH
Als Kriegsreporter führte mich meine Arbeit von der Ukraine über den Irak bis nach Afghanistan, von den Spannungsfeldern zwischen Aserbaidschan und Armenien in die russischen Regionen Tschetscheniens, nach Syrien, in den Libanon, nach Israel und die Westbank sowie in die Demokratische Republik Kongo – überall dort suchte ich nach den menschlichen Geschichten hinter den abstrakten Schlagzeilen, nach den persönlichen Schicksalen, die sich in den großen politischen Verwerfungen unserer Zeit verbergen. Dort, wo Bomben fallen, wachsen Menschen über sich hinaus. Davon erzähle ich.
Als genauer Beobachter und Analytiker interessiere mich aber auch für Europa und die Welt, für Rohstoff-Ströme, für die Beziehung zwischen Kapital, Macht und Ressourcen, die abrupten Verwerfungen in der geopolitischen Plattentektonik und die ökologischen und humanitären Herausforderungen unserer Gegenwart.
Dabei arbeite ich mit meiner Kamera, meinem Audio-Recorder und mit meinem Notizblock und versuche die Wirklichkeit der Realität einzufangen.
Unser Ziel
Als Co-Chefredakteur der englischsprachigen Quartalsschrift „European Voices: Eine Plattform für Europas Dialog“ war ich daran beteiligt, eine kontinentale Dialogplattform, die unterschiedliche Perspektiven aus allen Ecken Europas zusammenführt, zu schaffen. In Mission Statement des Magazins, das in Zusammenarbeit der „Presse“ und der „Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen“ herausgegeben wird, heißt es sinngemäß: Wir haben einen offenen Raum für politische Diskussionen eröffnet, in dem Experten, Wissenschaftler, Autoren, Denker und Beobachter über Europas gegenwärtigen Zustand reflektieren und ihre Visionen für die Zukunft teilen können. Unser Ziel ist es, durch nuancierten Austausch zwischen verschiedenen Standpunkten einen Beitrag zu Europas Entwicklung zu leisten.